Überblick zu IB-Aktien-CFDs

Der nachfolgende Artikel gewährt einen allgemeinen Überblick zu Differenzkontrakten (CFDs) auf Aktienbasis von IB.

Weitere Informationen zu IB-Index-CFDs erhalten Sie hier. Für Forex-CFDs klicken Sie hier.

Es werden die folgenden Themen aufgegriffen:

I.    Definition eines CFDs
II. Vergleich zwischen CFDs und den zugrunde liegenden Aktien
III.  Kosten und Margin-Implikationen
IV.  Fallbeispiel
V.   Informationsquellen zu CFDs
VI.  Häufig gestellte Fragen

 

Risikowarnhinweis

Bei CFDs handelt es sich um komplexe Instrumente, die mit einem hohen Risiko des Geldverlusts aufgrund von Hebeleffekten einhergehen.

62% an Privatanlegern verlieren beim CFD-Handel mit IBKR (UK) Geld.

Bitte überlegen Sie sich, ob Sie wissen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risikopotenzial, Ihre Anlage zu verlieren, tragen können.

ESMA-Regeln für CFDs (betreffen ausschließlich Privatkunden)

Zum 1. August 2018 hat die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) neue CFD-Regeln eingeführt.

Die Regeln umfassen: 1) Leverage-Limits zur Eröffnung einer CFD-Position; 2) Margin-Glattstellungsregel auf einer Pro-Konto-Basis sowie 3) Negativkapitalschutz auf einer Pro-Konto-Basis.

Die Entscheidung der ESMA betrifft ausschließlich Privatkunden. Professionelle Kunden sind davon nicht betroffen.

Siehe Einführung der ESMA-CFD-Regeln bei IBKR für weitere Details.

I.  Definition von Aktien-CFDs

IB-CFDs sind OTC-Kontrakte, die die Rendite des zugrunde liegenden Wertpapiers erzielen, einschließlich Dividenden und Kapitalmaßnahmen (weitere Informationen zu Kapitalmaßnahmen bei CFDs).

Mit anderen Worten handelt es sich um einen Vertrag zwischen einem Käufer (Ihnen) und IB zum Handel der Differenz zwischen dem aktuellen Wert einer Aktie und deren Wert zu einem zukünftigen Zeitpunkt. Wenn Sie eine Long-Position halten und die Differenz positiv ist, erhalten Sie Geld von IB. Falls die Differenz negativ ist, zahlen Sie Geld an IB.

IB-Aktien-CFDs werden über Ihr Marginkonto gehandelt. Somit können Sie sowohl Long-Positionen als auch gehebelte Short-Positionen eingehen. Der Preis des CFDs entspricht dem an der Börse notierten Kurs der zugrunde liegenden Aktie. Die IB-CFD-Kursnotierungen sind in der Tat identisch mit den Smart gerouteten Kursnotierungen für Aktien, die Sie in der Trader Workstation (TWS) beobachten können. IB bietet zudem direkten Marktzugang (DMA) an. Ähnlich wie Aktien werden zu Ihren nicht marktfähigen Orders (d. h. Limit-Orders) die Basiswert-Hedge-Order im Deep Book der Börsen widergespiegelt, an denen die Order gehandelt wird.  Dies bedeutet auch, dass Sie Orders zum Kauf des CFDs zum Geldkurs für den Basiswert und Verkaufsorders zum Briefkurs platzieren können.

Wenn Sie sich das transparente CFD-Modell von IB im Vergleich zu anderen Modellen am Markt ansehen möchten, können Sie hierzu den Überblick über CFD-Marktmodelle nutzen.

IB bietet derzeit ca. 6500 Aktien-CFDs an, die sich über die wichtigsten Börsenplätze in den USA, Europa und Asien erstrecken.  Die Bestandteile der nachstehend aufgeführten bedeutenderen Indizes sind aktuell als IB-Aktien-CFDs verfügbar. In vielen Ländern bietet IB auch Möglichkeiten zum Handel mit liquiden Small-Cap-Aktien an. Dabei handelt es sich um Aktien von Unternehmen mit einer auf Streubesitzbasis angepassten Marktkapitalisierung von mindestens 500 Millionen USD und einem gemittelten täglichen Handelswert (Median) von mindestens 600,000 USD.  Weitere Einzelheiten finden Sie im CFD-Produktkatalog. Weitere Länder werden in Kürze ergänzt.

USA S&P 500, DJA, Nasdaq 100, S&P 400 (Mid-Cap-Werte), liquide Small-Cap-Werte
Großbritannien FTSE 350 + liquide Small-Cap-Werte (inkl. IOB)
Deutschland Dax, MDax, TecDax + liquide Small-Cap-Werte
Schweiz Schweizer Anteil der STOXX Europe 600 (48 Aktien) + liquide Small-Cap-Werte
Frankreich CAC Large-Cap-Werte, CAC Mid-Cap-Werte + liquide Small-Cap-Werte
Niederlande AEX, AMS Mid-Cap-Werte + liquide Small-Cap-Werte
Belgien BEL 20, BEL Mid-Cap-Werte + liquide Small-Cap-Werte
Spanien IBEX 35 + liquide Small-Cap-Werte
Portugal PSI 20
Schweden OMX Stockholm 30 + liquide Small-Cap-Werte
Finnland OMX Helsinki 25 + liquide Small-Cap-Werte
Dänemark OMX Copenhagen 30 + liquide Small-Cap-Werte
Norwegen OBX
Tschechien PX
Japan Nikkei 225 + liquide Small-Cap-Werte
Hongkong HSI + liquide Small-Cap-Werte
Australien ASX 200 + liquide Small-Cap-Werte
Singapur* STI + liquide Small-Cap-Werte
Südafrika Top 40 + liquide Small-Cap-Werte

 *nicht für in Singapur ansässige Kunden verfügbar

II. Vergleich zwischen CFDs und den zugrunde liegenden Aktien

In Abhängigkeit von Ihren Handelszielen und Ihrem Trading-Stil bieten Ihnen CFDs eine Reihe an Vorteilen im Vergleich zum Handel mit Aktien, aber auch gewisse Nachteile:
 
VORTEILE von IB-CFDs NACHTEILE von IB-CFDs
Keine Stempelsteuer oder Finanztransaktionssteuer (Großbritannien, Frankreich, Belgien) Keine Eigentumsrechte
In der Regel günstigere Provisionen und Marginsätze als für Aktien Komplexe Kapitalmaßnahmen können u. U. nicht immer exakt widergespiegelt werden
Steuersätze für Dividenden auf Basis von Steuerabkommen ohne Steuerrückforderungen Besteuerung der Gewinne kann sich von Aktien unterscheiden (bitte wenden Sie sich an Ihren Steuerberater)
Freistellung von Day-Trading-Regeln  

III.  Kosten und Margin-Implikationen

IB-CFDs können für den Handel am europäischen Aktienmarkt sogar noch effizienter sein, als das extrem wettbewerbsfähige Aktienangebot von IB.

Zunächst sollte bedacht werden, dass die Provisionen auf IB-CFDs geringer sind als die auf Aktien, während derselbe günstige Finanzierungsspread zur Anwendung kommt:

EUROPA   CFD AKTIE
Provision GBP 0.05% 6.00 GBP + 0.05%*
EUR 0.05% 0.10%
Finanzierung** Referenzzins +/- 1.50% 1.50%

*pro Order + 0.05% des über 50,000 GBP hinausgehenden Betrags
**CFD-Finanzierung auf Basis des Gesamtpositionswerts, Aktienfinanzierung Basis des geliehenen Betrags

Je größer der Umfang Ihrer Handelsgeschäfte, desto stärker sinken die Provisionen auf CFDs, bis zu einem Satz von nur 0.02%. Zinssätze werden bei größeren Positionen auf bis zu 0.5% reduziert.  Siehe CFD-Provisionen und CFD-Finanzierungskonditionen für weitere Informationen.

Des Weiteren werden für CFDs geringere Margin-Anforderungen gestellt als für Aktien. Privatkunden unterliegen zusätzlichen Margin-Anforderungen, die von der ESMA, der europäischen Regulierungsbehörde, vorgegeben werden. Siehe Einführung der ESMA-CFD-Regeln bei IBKR für weitere Details.

  CFD AKTIE
  Alle Standard Portfolio-Margin
Mindesteinschuss-Anforderung*

10%

25% - 50% 15%

*Typischer Marginsatz für Blue-Chip-Werte. Privatkunden unterliegen einem Ersteinschuss von mindestens 20%. Für Aktien gilt ein standardmäßiger Intraday-Mindesteinschuss von 25% bzw. 50% für über Nacht gehaltene Positionen.  Die angegebene Portfolio-Margin-Anforderung entspricht dem Mindesteinschuss (inkl. über Nacht). Für volatilere Emissionen können höhere Anforderungen gelten

Siehe Margin-Anforderungen für CFDs für weitere Details.


IV.  Fallbeispiel (Professioneller Kunde)

Sehen wir uns ein Beispiel an. Die in Amsterdam notierte Aktie von Unilever hat im vergangenen Monat eine Rendite von 3.2% verzeichnet (20 Handelstage bis 14. Mai 2012) und Sie gehen davon aus, dass sich die Performance der Aktie weiterhin positiv entwickeln wird. Sie möchten eine Position im Wert von 200,000 EUR eingehen und diese für eine Dauer von 5 Tagen halten. Sie führen 10 Transaktionen zur Eröffnung der Gesamtposition und 10 Transaktionen zur Schließung der Position durch. Dabei würden Ihnen folgende Direktkosten entstehen:

AKTIE

  CFD AKTIE
200,000 EUR Positionswert   Standard Portfolio-Margin
Margin-Anforderung 20,000 100,000 30,000
Provision (Round Trip, d.h. für Kauf und Verkauf zusammen) 200.00 400.00 400.00
Zinssatz (vereinfacht) 1.50% 1.50% 1.50%
Finanzierungsbetrag 200,000 100,000 170,000
Anzahl an Tagen  5 5 5
Zinskosten (1.5% des vereinfachten Satzes) 41.67 20.83 35.42
Gesamte Direktkosten (Provisionen + Zinsen) 241.67 420.83 435.42
Kostenunterschied   74% höher 80% höher

Hinweis: Die Zinskosten werden bei CFDs auf Basis der Gesamtposition für den Kontrakt ermittelt, bei Aktien hingegen auf den geliehenen Betrag. Die anzuwendenden Zinssätze sind für Aktien und CFDs identisch.

 

Angenommen, Ihnen stehen lediglich 20,000 EUR zur Marginfinanzierung zur Verfügung. Falls Unilever seine Performance-Entwicklung des letzten Monats fortsetzt, würde Ihr potenzieller Gewinn im Vergleich wie folgt aussehen:  

LEVERAGE-RENDITE CFD AKTIE
Verfügbarer Marginbetrag 20,000 20,000 20,000
Gesamtanlagebetrag 200,000 40,000 133,333
Bruttorendite (5 Tage) 1,600 320 1,066.66
Provision 200.00 80.00 266.67
Zinskosten (1.5% des vereinfachten Satzes) 41.67 4.17 23.61
Gesamte Direktkosten (Provisionen + Zinsen) 241.67 84.17 290.28
Nettorendite (Bruttorendite minus Direktkosten) 1,358.33 235.83 776.39
Rendite aus dem Margin-Anlagebetrag 0.07 0.01 0.04
Differenz   83% weniger Gewinn 43% weniger Gewinn

 

LEVERAGE-RISIKO CFD AKTIE
Verfügbarer Marginbetrag 20,000 20,000 20,000
Gesamtanlagebetrag 200,000 40,000 133,333
Bruttorendite (5 Tage) -1,600 -320 -1,066.66
Provision 200.00 80.00 266.67
Zinskosten (1.5% des vereinfachten Satzes) 41.67 4.17 23.61
Gesamte Direktkosten (Provisionen + Zinsen) 241.67 84.17 290.28
Nettorendite (Bruttorendite minus Direktkosten) -1,841.67 -404.17 -1,356.94
Differenz   78% weniger Verlust 26% weniger Verlust

 

V.   Informationsquellen zu CFDs

Nachstehend sind einige hilfreiche Links aufgeführt, über die Sie sich weitere Informationen zum CFD-Angebot von IB ansehen können:

CFD-Kontraktmerkmale

CFD-Produktkatalog

Provisionen auf CFDs

Finanzierungskonditionen für CFDs

Margin-Anforderungen für CFDs

Kapitalmaßnahmen bei CFDs

Zudem steht Ihnen das folgende Video-Tutorial zur Verfügung:

Platzierung einer CFD-Transaktion über die Trader Workstation

 

VI.  Häufig gestellte Fragen

Zu welchen Aktien sind CFDs verfügbar?

Aktien von Large-Cap- und Mid-Cap-Unternehmen in den USA, Westeuropa, Nordeuropa und Japan.  Liquide Small-Cap-Aktien sind ebenfalls an vielen Märkten verfügbar. Weitere Einzelheiten finden Sie im CFD-Produktkatalog. Weitere Länder werden in Kürze ergänzt.

 

Sind CFDs auf Aktienindizes und Devisen verfügbar?

Ja. Siehe IB-Index-CFDs - Fakten, Fragen und Antworten und Forex-CFDs - Fakten, Fragen und Antworten.

 

Wie werden die Kursnotierungen für Aktien-CFDs ermittelt?

IB-CFD-Kursnotierungen sind mit den Smart gerouteten Kursnotierungen der zugrunde liegenden Aktie identisch. IB erweitert den Spread nicht und hält keine Gegenposition zu Ihrer Position. Weitere Informationen finden Sie im Überblick über CFD-Marktmodelle.

 

Kann ich meine Limit-Orders an der Börse dargestellt sehen?

Ja. IB bietet direkten Marktzugang (DMA) an. Dabei wird zu Ihren nicht marktfähigen Orders (d. h. Limit-Orders) die Basiswert-Hedge-Order im Deep Book der Börsen widergespiegelt, an denen die Order gehandelt wird. Dies bedeutet auch, dass Sie Orders zum Kauf des CFDs zum Geldkurs für den Basiswert und Verkaufsorders zum Briefkurs platzieren können. Zusätzlich können Sie Kursverbesserungen erhalten, falls die Order eines anderen Kunden Ihre Order zu einem besseren Kurs, als er auf öffentlichen Märkten verfügbar ist, über- bzw. unterschreitet.

 

Wie werden die Marginsätze für Aktien-CFDs ermittelt?

IB legt risikobasierte Margin-Anforderungen auf Basis der historischen Volatilität der jeweils zugrunde liegenden Aktie fest. Der Mindestmarginsatz liegt bei 10%. Dieser Marginsatz kommt für die meisten IB-CFDs zur Anwendung. Dies macht den Handel mit CFDs in Bezug auf Margin-Konditionen in den meisten Fällen effizienter als den Handel mit der zugrunde liegenden Aktie.  Privatanleger unterliegen zusätzlichen Margin-Anforderungen, die von der ESMA, der europäischen
Regulierungsbehörde, vorgegeben werden. Siehe Einführung der ESMA-CFD-Regeln bei IBKR für weitere Details. Es werden keine Verrechnungen im Portfolio zwischen einzelnen CFD-Positionen oder zwischen CFDs und Positionen für den Basiswert vorgenommen. Konzentrierte sowie sehr große Positionen können zusätzlichen Margin-Anforderungen unterliegen. Siehe Margin-Anforderungen für CFDs für weitere Details.

 

Kann es bei Short-Positionen für Aktien-CFDs zu einer Zwangseindeckung kommen?

Ja. Falls es sich herausstellt, dass eine zugrunde liegende Aktie schwierig oder unmöglich auszuleihen ist, kommt es für den Inhaber der CFD-Short-Position zu einer Zwangseindeckung.

 

Wie wird mit Dividenden und Kapitalmaßnahmen verfahren?

IB spiegelt die finanziellen Auswirkungen von Kapitalmaßnahmen in der Regel für Inhaber von CFDs so wider, als würde der Kunde eine Position des zugrunde liegenden Wertpapiers halten. Dividenden werden als Baranpassungen wiedergegeben, während andere Kapitalmaßnahmen ggf. durch Bar- oder Positionsanpassungen oder beides dargestellt werden. Wenn beispielsweise eine Kapitalmaßnahme zu einer Veränderung der Aktienanzahl führt (z. B. bei einem Aktiensplit oder einer Aktienzusammenlegung), wird die Anzahl an CFDs dementsprechend angepasst. Wenn die Kapitalmaßnahme zur Entstehung einer neuen Körperschaft mit börsennotierten Aktien führt, und IB sich dazu entschließt, diese Aktien als CFDs anzubieten, werden neue Long- und Short-Positionen in Höhe des entsprechenden Betrages erstellt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website in der Rubrik zu Kapitalmaßnahmen bei CFDs.

*Bitte beachten Sie, dass es in manchen Fällen nicht möglich ist, den CFD genau analog zu einer komplexen Kapitalmaßnahme anzupassen, z. B. bei einigen Formen von Fusionen. In diesen Fällen kündigt IB unter Umständen den CFD vor dem Ex-Tag.

 

Ist der Handel mit IB-CFDs für jeden Kunden möglich?

Alle Kunden, außer solchen mit Sitz in den USA, Kanada und Hongkong, können mit IB-CFDs handeln. In Singapur ansässige Kunden können mit allen IB-CFDs handeln, außer mit solchen, die auf Aktien mit Börsennotierung in Singapur basieren. Es gibt keine Anlegertyp-basierten Ausnahmen für die Ausschlüsse auf Basis der Ansässigkeit.

 

Was wird für den Einstieg in den Handel mit CFDs bei IB benötigt?

Sie müssen Handelsberechtigungen für CFDs in der Kontoverwaltung beantragen und den entsprechenden Informationen und Offenlegungen zum Trading zustimmen. IB richtet anschließend ein neues Kontosegment ein (identifizierbar durch Ihre Kontonummer plus dem Anhängsel „F“). Sobald die Einrichtung des Kontosegments bestätigt wurde, können Sie mit dem Handel beginnen. Sie müssen das F-Konto nicht separat mit Einlagen ausstatten. Es wird automatisch Guthaben in solchem Umfang von Ihrem Hauptkonto übertragen, dass die CFD-Margin-Anforderungen erfüllt werden.  

Sind bestimmte Marktdaten erforderlich?

Die Marktdaten für IB-Aktien-CFDs sind gleich den Marktdaten für die zugrunde liegenden Aktien. Daher benötigen Sie Marktdatenberechtigungen für die entsprechenden Börsen. Falls Sie bereits ein Abonnement bei einer Börse für den Handel mit Aktien abgeschlossen haben, müssen Sie keine weiteren Schritte unternehmen. Falls Sie CFDs an einer Börse handeln möchten, für die Sie aktuell nicht über ein Marktdatenabonnement verfügen, können Sie das entsprechende Abonnement in gleicher Weise abschließen, wie Sie es tun würden, um Marktdaten für den Handel mit der Basiswertaktie zu beziehen.

 

Wie werden CFD-Transaktionen und -Positionen auf meinen Kontoauszügen dargestellt?

Falls Sie ein Konto bei IBLLC besitzen, werden Ihre CFD-Positionen in einem separaten Kontosegment gehalten, das durch Ihre Hauptkontonummer mit dem angehängten Kürzel „F“ gekennzeichnet wird. Sie können sich Umsatzübersichten entweder separat für das F-Segment oder konsolidiert zusammen mit Ihrem Hauptkonto anzeigen lassen. Diese Auswahl können Sie in der Kontoverwaltung im Kontoauszugsfenster treffen. Bei anderen Konten werden CFDs üblicherweise in Ihrem Kontoauszug zusammen mit anderen Handelsprodukten angezeigt.

 

Kann ich CFD-Positionen von einem anderen Broker auf mein IB-Konto übertragen?

IB ermöglicht - vorbehaltlich der Zustimmung durch den anderen Broker - gern eine Übertragung von CFD-Positionen zu IB. Da der Transfer von CFD-Positionen komplexer ist als eine Übertragung von Aktienpositionen, setzen wir grundsätzlich einen Positionswert von mindestens 100,000 USD oder einem äquivalenten Betrag voraus.

 

Sind für Aktien-CFDs auch Charts verfügbar?

Ja.

 Welche Kontoschutzmaßnahmen greifen beim Handel mit CFDs über IB?

CFDs sind Kontrakte, bei denen IB UK als Ihre Gegenpartei auftritt. Sie werden nicht über eine regulierte Börse gehandelt und das Clearing erfolgt nicht durch eine zentrale Clearingstelle. Da IB UK als Gegenpartei für CFD-Geschäfte auftritt, gehen Sie die finanziellen und geschäftlichen Risiken - z. B. Kreditrisiken - ein, die mit dem Handel über IB UK einhergehen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle Kundengelder stets vollständig getrennt gehalten werden, auch bei institutionellen Kunden. IB UK ist ein Teilnehmer des britischen „Financial Services Compensation Scheme“ (FSCS). IB UK ist kein Mitglied der US-amerikanischen Securities Investor Protection Corporation (“SIPC”). Bitte entnehmen Sie weitere Informationen zu Risiken im Zusammenhang mit dem Handel von CFDs den Risikoinformationen zu CFDs von IB UK.

 

Mit welchen Kontotypen von IB, wie z. B. Einzelkundenkonten, Freundes- und Familienkreiskonten, Konten für institutionelle Kunden, etc., ist der Handel von CFDs möglich? 

Alle Marginkonten sind für den Handel mit CFDs geeignet. Cash- oder SIPP-Konten sind nicht geeignet.

 

Wie groß darf die Position, die ich für einen spezifischen CFD halte, maximal sein?

Es besteht keine festgelegte Höchstanzahl. Sie sollte jedoch bedenken, dass auf sehr große Positionen zusätzliche Margin-Anforderungen erhoben werden können. Weitere Einzelheiten erhalten Sie auf unserer Website in der Rubrik zu Margin-Anforderungen für CFDs.

 

Kann ich CFDs per Telefon handeln?

Nein. In Ausnahmefällen kann es möglicherweise gestattet werden, eine positionsschließende Order per Telefon zu bearbeiten. Für positionseröffnende Orders ist dies jedoch ausgeschlossen.

 

 

Bei CFDs handelt es sich um komplexe Instrumente, die mit einem hohen Risiko des Geldverlusts aufgrund von Hebeleffekten einhergehen.

62% an Privatanlegern verlieren beim CFD-Handel mit IBKR (UK) Geld.

Bitte überlegen Sie sich, ob Sie wissen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risikopotenzial, Ihre Anlage zu verlieren, tragen können.

ESMA-Beschluss

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) veröffentlichte vorläufige Produkt-Interventionsmaßnahmen, die ab dem 1. August 2018 (ESMA-Entscheidung) gültig sind.

Die von der ESMA-Entscheidung auferlegten Einschränkungen umfassen: 1) Leverage-Limits bei der Eröffnung einer CFD-Position; 2) Margin-Glattstellungsregel auf einer Pro-Konto-Basis; 3) Negativkapitalschutz auf einer Pro-Konto-Basis; 4) eine Einschränkung zu den angebotenen Anreizen zum Handel mit CFDs sowie 5) einen standardisierten Risikowarnhinweis.

Die Entscheidung der ESMA betrifft ausschließlich Privatkunden. Professionelle Kunden sind davon nicht betroffen.


 

Bei CFDs handelt es sich um komplexe Instrumente, die mit einem hohen Risiko des Geldverlusts aufgrund von Hebeleffekten einhergehen.

62% an Privatanlegern verlieren beim CFD-Handel mit IBKR (UK) Geld.

Bitte überlegen Sie sich, ob Sie wissen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risikopotenzial, Ihre Anlage zu verlieren, tragen können.