Weshalb war ich Gegenstand einer Liquidierung?

Übersicht: 

Die Mehrheit aller Liquidierungen erfolgt aufgrund von Margin-Verstößen.  Es gibt zwei Hauptarten von Margin-Verstößen, die für Marginkonten gelten: Margin und Reg.- T-Margin.

Zusätzlich zu einem Margin-Defizit können Liquidierungen aufgrund von Exposure nach Verfall oder verschiedenen anderen kontospezifischen Gründen auftreten, die sowohl vom Kontotyp als auch von den spezifischen Beständen innerhalb des Kontos abhängig sind.  Eine detaillierte Liste der Risikomanagement-Algorithmen, die angewendet werden, um die Kontenkonformität sicherzustellen und die zu Kontoliquidierungen führen können, finden Sie auf der IB-Website unter „Trading“ > „Margin“.

 

Background: 

1.  Verstoß gegen den Mindesteinschuss:  In einem Konto muss das Kapital mit Beleihungswert (ELV) immer größer sein als die aktuelle Mindesteinschuss-Anforderung (MMR) auf den Positionen, die in dem Konto gehalten werden.  Die Differenz zwischen ELV und MMR ist die aktuelle, überschüssige Liquidität; daher ist es für einige Personen einfacher, ihr Konto im Blick zu behalten, wenn sie sich merken, dass die aktuelle überschüssige Liquidität auf ihrem Konto immer positiv sein muss.  Wenn die aktuelle, überschüssige Liquidität in einem Konto negativ wird, ist dies ein Verstoß gegen den Mindesteinschuss. 

2.  Reg-T-Verstoß:  Im Saldo-Abschnitt des Kontofensters gibt es eine Zahl mit dem Titel „Special Memorandum Account (SMA)“.  Die US-Notenbank (Fed) hat für dieses Konto einen Durchsetzungszeitraum; 15:50 Uhr - 17:20 Uhr ET an jedem Handelstag.  Während Zeitfensters muss der SMA-Saldo positiv sein.  Wenn der SMA zu irgendeinem Zeitpunkt zwischen 15:50 Uhr und 17:20 Uhr EST negativ ist, stellt dies einen Verstoß gegen die Reg-T-Margin dar. 

Im Falle eines Margin-Verstoßes unterliegt das Konto einer automatischen Liquidierung auf Echtzeitbasis.  Liquidierungen werden mit Market-Orders durchgeführt und jede/alle Positionen im Konto können liquidiert werden.