Was ist ein SMA-Konto und wie funktioniert es?

Übersicht: 

SMA bezieht sich auf Special-Memorandum-Konten, die weder Eigenkapital noch Bargeld enthalten, sondern vielmehr eine Kreditlinie darstellen, die geschaffen wird, wenn der Marktwert von Wertpapieren in einem Reg.-T-Marginkonto steigt. Der Zweck dieser Konten ist es, die Kaufkraft zu bewahren, die unrealisierte Gewinne für spätere Käufe bieten, die ohne diese Handhabung nur durch die Entnahme von überschüssigem Eigenkapital und dessen Einzahlung zum Zeitpunkt des späteren Kaufs sichergestellt werden könnten. In diesem Sinne hilft ein SMA einen stabilen Kontowert zu erhalten und unnötige Finanzierungstransaktionen zu minimieren.

Während das SMA steigt, wenn der Wert eines Wertpapiers steigt, nimmt es nicht ab, wenn das Wertpapier im Wert fällt. Das SMA sinkt nur, wenn Wertpapiere gekauft oder Bargeld abgehoben wird, und die einzige Einschränkung in Bezug auf seine Verwendung ist, dass die zusätzlichen Käufe oder Abhebungen das Konto nicht unter die Mindesteinschussanforderung bringen. Zu den Transaktionen, die zur Erhöhung des SMAs dienen, gehören Bareinzahlungen, Zinserträge oder erhaltene Dividenden (auf Dollar-zu-Dollar-Basis) oder Wertpapierverkäufe (50% des Nettoerlöses). Es ist wichtig zu beachten, dass der SMA-Saldo eine Aggregation aller historischen Buchungseinträge darstellt, die sich auf seine Höhe auswirken, beginnend mit dem Zeitpunkt der Eröffnung des Kontos. In Anbetracht der langen Zeitspanne und des Volumens der Buchungen, die dies typischerweise umfasst, ist ein Abgleich des aktuellen SMA-Standes aus den täglichen Kontoauszügen zwar machbar, aber unpraktisch. 

Um die Funktionsweise von SMAs zu veranschaulichen, nehmen wir an, dass ein Kontoinhaber $5,000 einzahlt und Wertpapiere im Wert von $10,000 mit einem Beleihungswert von 50% kauft (oder einer Margin-Anforderung von 1 – Darlehenswert oder ebenfalls 50%). Der Vorher- und Nachher-Kontowert würde wie folgt aussehen:

Posten
Beschreibung
Ereignis 1 - Ersteinlage
Ereignis 2 - Aktienkauf
A.
Barbetrag
$5,000
($5,000)
B.
Long-Aktienmarktwert
$0
$10,000
C.
Nettoliquidierungskapital/EWL* (A + B)
$5,000
$5,000
D.
Ersteinschuss-Anforderung (B * 50%)
$0
$5,000
E
Verfügbare Mittel (C - D)
$5,000
$0
F.
SMA
$5,000
$0
G.
Kaufkraft
$10,000
$0

Als nächstes nehmen wir an, dass der Wert der Long-Aktienposition sich auf $12,000 erhöht. Dieser Anstieg im Marktwert von $2,000 würde zu einem SMA von $1,000 führen, wodurch der Kontoinhaber folgende Möglichkeiten hat: 1) Zusätzliche Wertpapiere im Wert von $2,000 kaufen, ohne zusätzliche Einlagen einzuzahlen unter Annahme einem Marginzinssatz von 50%; oder 2) $1,000 in bar auszahlen, das durch die Erhöhung des Debitsaldos finanziert werden kann, wenn im Konto keine Barmittel enthalten sind. Siehe unten:

Posten
Beschreibung
Ereignis 2 – Aktienkauf
Ereignis 3 - Erhöhung der Aktienposition
A.
Barbetrag
($5,000)
($5,000)
B.
Long-Aktienmarktwert
$10,000
$12,000
C.
Nettoliquidierungskapital/EWL* (A + B)
$5,000
$7,000
D.
Ersteinschuss-Anforderung (B * 50%)
$5,000
$6,000
E
Verfügbare Mittel (C - D)
$0
$1,000
F.
SMA
$0
$1,000
G.
Kaufkraft
$0
$2,000

*EWL (Kapital mit Darlehenswert) steht für den Darlehenswert, der in diesem Beispiel gleich viel wie das Nettoliquidierungskapital beträgt.

Schließlich ist zu beachten, dass es bei SMA sich um ein Reg.- T-Konzept handelt, das verwendet wird, um zu beurteilen, ob Wertpapierkonten, die von IB LLC geführt werden, mit den Overnight-Ersteinschussanforderungen konform sind. Es wird nicht verwendet, um zu bestimmen, ob Margin-Anforderungen entweder auf Intraday- oder Overnight-Basis eingehalten werden. Es wird auch nicht verwendet, um zu bestimmen, ob Rohstoffkonten ihre Margin-Anforderungen einhalten. Ebenso unterliegen Konten, die zu dem Zeitpunkt, an dem die Overnight- oder Reg.-T-Ersteinschussanforderungen in Kraft treten (15:50 ET), einen negativen SMA aufweisen, Positionsliquidierungen, um die Einhaltung der Einschussanforderungen sicherzustellen.

 

 

FAQs: Wertpapiere, die besonderen Anforderungen unterliegen

Wir sehen uns mit einer nie zuvor dagewesenen Volatilität in GME, AMC, BB, EXPR, KOSS sowie einer kleinen Anzahl an anderen US-Wertpapieren konfrontiert, durch die wir gezwungen sind, den Hebel, der früher für diese Wertpapiere angeboten wurde, zu reduzieren und in bestimmten Fällen diese auf risikoreduzierende Transaktionen einzuschränken. Nachstehend finden Sie eine Reihe an häufig gestellten Fragen zu diesen Maßnahmen.

 

F: Gibt es derzeit Einschränkungen für den Handel mit GME und anderen US-Wertpapieren, die von der jüngsten erhöhten Volatilität betroffen sind?

A: IBKR schränkt derzeit Kunden nicht im Hinblick auf den Handel mit Aktien von AMC, GME, BB, EXPR, KOSS oder den anderen Aktien ein, die Gegenstand der extremen Marktvolatilität waren. Das gilt auch für Orders zur Eröffnung neuer Positionen oder zur Schließung bestehender Positionen.

Wie viele andere Broker auch, hat IBKR Optionen auf bestimmte Aktien, die Gegenstand der jüngsten Marktvolatilität waren, nur für eine gewisse Zeit auf Schließtransaktionen eingeschränkt. Diese Einschränkungen sind inzwischen aufgehoben worden.

IBKR hat die Möglichkeit der Kunden, bestehende Positionen zu schließen, nicht eingeschränkt und plant auch nicht, dies zu tun.

 

F: Kann ich Margin beim Handel mit Aktien, Optionen oder anderen Derivaten auf diese Produkte über IBKR verwenden?

A: IBKR hat die Margin-Anforderungen für Wertpapiere in GME und den anderen US-Wertpapieren, die von der jüngsten Volatilität betroffen sind, erhöht, einschließlich der erforderlichen Margin von bis zu 100% für Long-Positionen und 300% Margin für Short-Positionen. Sie können diese Margin-Anforderungen in Ihrer Handelsplattform einsehen, bevor Sie eine Order einreichen.

 

F: Warum hat IBKR diese Beschränkungen für meine Fähigkeit, neue Positionen in bestimmten Wertpapieren zu eröffnen, eingeführt?

A: IBKR hat diese Maßnahmen aus Gründen des Risikomanagements ergriffen, um die Firma und ihre Kunden vor übermäßigen Verlusten aufgrund von extremen Kursschwankungen in einem volatilen und instabilen Markt zu schützen.

IBKR ist nach wie vor besorgt über diese Auswirkungen dieser unnatürlichen Volatilität auf die Clearinghäuser, Broker und Marktteilnehmer.

 

F: Hat IBKR oder ihre verbundenen Unternehmen Positionen in diesen Produkten, die sie durch diese Beschränkungen schützen wollte?

A: Nein. IBKR selbst hat keine eigenen Positionen in einem der Wertpapiere.

 

F: Wie war es IBKR möglich, diese Beschränkungen aufzustellen?

A: Gemäß ihrer Kundenvereinbarung kann IBKR die Annahme einer Kundenorder nach eigenem Ermessen ablehnen.

IBKR hat auch das Recht, die Margin-Anforderungen für alle offenen oder neuen Positionen jederzeit nach eigenem Ermessen zu ändern. Schließlich ist IBKR diejenige, deren Geld in einem Marginhandel geliehen wird.

 

F: Galten diese Beschränkungen für alle oder nur für einige Kunden von IBKR?

A: Alle Einschränkungen - alle Limite für die Eröffnung neuer Positionen und Margin-Erhöhungen - galten für alle IBKR-Kunden. Sie wurden auf der Basis des Wertpapiers und nicht basierend auf dem Kunden eingeführt.

 

F: Ist mein Geld bei IBKR in Gefahr? Hat IBKR erhebliche Verluste erlitten?

A: IBKR hat keine wesentlichen Verluste erlitten. Durch ihr umsichtiges Risikomanagement hat IBKR diese Marktvolatilität gut gemeistert. In jedem Fall hat IBG LLC auf konsolidierter Basis ein Eigenkapital von mehr als 9 Mrd. US-Dollar, was mehr als 6 Mrd. US-Dollar über den regulatorischen Anforderungen liegt.

 

F: Was wird IBKR in Zukunft tun? Wie bleibe ich auf dem Laufenden?

A: IBKR wird die Entwicklungen auf dem Markt weiterhin beobachten und Entscheidungen auf der Grundlage der Marktbedingungen treffen. Für aktuelle Informationen besuchen Sie bitte weiterhin unsere Website.

FAQs: Securities subject to Special Requirements

We are seeing unprecedented volatility in GME, AMC, BB, EXPR, KOSS and a small number of other U.S. securities that has forced us reduce the leverage previously offered to these securities and, at times, limit trading to risk reducing transactions. Outlined below are a series of FAQs relating to these actions.

 

Q: Are there any current restrictions on my ability to trade GME and the other US securities that have been subject to the recent heightened volatility?

A: IBKR is currently not restricting customers from trading shares of AMC, GME, BB, EXPR, KOSS or the other stocks that have been the subject of extreme market volatility. That includes orders to open new positions or close existing ones.

Like many brokers, IBKR placed limits on opening new positions in certain of these securities for a period of time. Those restrictions have since been lifted.

IBKR has not restricted customers’ ability to close existing positions and does not plan to do so.

 

Q: Can I use margin in trading stocks, options or other derivatives on these products through IBKR?

A: IBKR has increased its margin requirements for securities in GME and the other US securities subject to the recent volatility, including up to 100% margin required for long positions and 300% margin on the short side. You can see these margin requirements in your trading platform prior to submitting an order.

 

Q: Why did IBKR place these restrictions on my ability to open new positions in certain securities?

A: IBKR took these actions for risk management purposes, to protect the firm and its customers from incurring outsized losses due to wild swings in prices in a volatile and unstable marketplace.

IBKR remains concerned about the effect of this unnatural volatility on the clearinghouses, brokers and market participants.

 

Q: Does IBKR or its affiliates have positions in these products that it was protecting by placing these restrictions?

A: No. IBKR itself has no proprietary positions in any of the securities.

 

Q: What allowed IBKR to place those restrictions?

A: Pursuant to its customer agreement, IBKR may decline to accept any customer’s order at IBKR’s discretion.

IBKR also has the right to modify margin requirements for any open or new positions at any time, in its sole discretion. After all, IBKR is the one whose money is being loaned in a margin trade.

 

Q: Did those restrictions apply to all or just some of IBKR’s customers?

A: All restrictions – all limits on opening new positions and margin increases – applied to all IBKR customers. They were placed based on the security, not based on the customer.

 

Q: Is my money at IBKR at risk? Has IBKR suffered material losses?

A: IBKR did not incur substantial losses. Through its prudent risk management, IBKR has navigated this market volatility well. In any event, on a consolidated basis, IBG LLC exceeds $9 billion in equity capital, over $6 billion in excess of regulatory requirements.

 

Q: What will IBKR do going forward? How will I know?

A: IBKR will continue to monitor developments in the market, and will make decisions based on market conditions. For current information, please continue to visit our website.

Wie werden Schlusskurse für US-notierte Wertpapieroptionen bestimmt?

Die Preise, die IB verwendet, um börsennotierte US-Wertpapieroptionen zum Geschäftsschluss eines jeden Tages (sowohl TWS als auch Auszüge) zu markieren, stammen von der Options Clearing Corporation (OCC).  Als einzige Clearingstelle für diese Optionsprodukte generiert die OCC einen Schlusskurs für jeden Optionskontrakt, um die Margin zu berechnen, die von ihren Mitgliedern, in deren Namen sie Transaktionen abwickelt (z. B. IB) verlangt wird, und auch um die Risiko-Arrays zu liefern, die von Brokern verwendet werden, die Portfolio-Marginkonten führen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die von der OCC generierten Preise redaktionell bearbeitet werden und daher möglicherweise nicht den Schlusskurs widerspiegeln, wie er von einer ihrer Teilnehmerbörsen verbreitet wird.  Sie werden in erster Linie aufgrund der Tatsache redigiert, dass es keine konsolidierte Notierung für Optionen gibt, von denen die meisten mehrfach notiert und allen sieben Börsen fungibel sind (d. h. es können an jedem Tag sieben verschiedene Preise zur Auswahl stehen).  Infolgedessen erstellt die OCC zum Börsenschluss einen einzigen Preis, der theoretisch an allen Börsen konsistent ist und überprüft wird, um sicherzustellen, dass es keine Arbitragebedingungen über Basispreise oder Zeiträume hinweg gibt. 

Bei der Preisbildung beginnt die OCC damit, dass sie den Mittelpunkt des höchsten Geld- und niedrigsten Briefkurses an allen Börsen nimmt, die implizite Volatilität bestimmt und dann diese implizierte Volatilitätskurve (für eine bestimmte Optionsklasse, -art und -laufzeit) durch einen iterativen Prozess glättet, der wiederum die Optionsmarkenpreise anpasst.  Es gibt auch Regeln, die zur Begrenzung der Volatilität für bestimmte tief im Geld liegende und tief aus dem Geld liegende Optionen durchgesetzt werden. Der daraus resultierende bearbeitete Preis wird auf sechs Dezimalstellen erweitert.  Aufgrund des operativen Overheads bei der Berechnung der editierten Preise für das gesamte Universum der Optionsserien wird dieser Prozess nur einmal pro Tag ab Marktschluss durchgeführt.

Wo erhalte ich zusätzliche Informationen zu Optionen?

Die Options Clearing Corporation (OCC), die zentrale Clearingstelle für alle börsengehandelten US-Wertpapieroptionen, betreibt ein Callcenter, um den Ausbildungsbedarf von Privatanlegern und Wertpapiermaklern zu decken. Die Ressource befasst sich mit den folgenden Fragen und Themen im Zusammenhang mit den von der OCC geclearten Optionsprodukten:

- Informationen des Options Industry Council über Seminare, Videos und Ausbildungsmaterialien;

- Grundlegende Fragen im Zusammenhang mit Optionen, wie die Definition von Begriffen und Produktinformationen;

- Antworten auf strategische und operative Fragen einschließlich spezifischer Handelspositionen und -strategien.

Das Callcenter ist unter der Nummer 1-800-OPTIONS zu erreichen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr (CST) und Freitag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr (CST). Die Betriebszeiten für den monatlichen Ablauf am Freitag werden bis 17:00 Uhr (CST) verlängert. (CST).

Was passiert mit US-Wertpapieroptionen, wenn der Basiswert Gegenstand einer vollständigen Barfusion wird?

 

Im Falle einer Aktienoption, die mit einer Fusion verbunden ist, bei der das zugrunde liegende Wertpapier nach dem 31. Dezember 2007 zu 100% in bar umgewandelt wurde, wird die OCC den Verfall der Option beschleunigen.  Das neue Verfallsdatum für solche Optionen wird auf das nächstliegende Standardeigenkapitalverfallsdatum vorgezogen, es sei denn, die Barumwandlung findet nach dem Dienstag innerhalb der Verfallswoche statt; in diesem Fall wird das Verfallsdatum für alle Kontrakte, die nicht bereits in dieser Woche verfallen, auf das Verfallsdatum des folgenden Monats verschoben.

 

Bitte beachten Sie, dass diese Beschleunigung keinen Einfluss auf die automatische Ausübungsschwelle hat, durch die alle Optionen mit einem Ausübungspreis, der mindestens $0.01 im Geld liegt, automatisch von der OCC ausgeübt werden.  Sie wirkt sich auch nicht auf das Datum des Barausgleichs aus, das auf die Ausübung entfällt und bei T+2 verbleibt.

 

Bitte beachten Sie zudem, dass diese Beschleunigung keine Auswirkungen auf Optionen hat, die am oder vor dem 31. Dezember 2007 in Bargeld umgewandelt wurden, die bis zum Erreichen ihres ursprünglichen Verfallsdatums in Serie gültig bleiben.

Wenn ich der Short-Komponente eines Optionsspreads zugeteilt werde, wird die Long-Optionskomponente automatisch ausgeübt, um die aus der Zuteilung resultierende Aktienposition auszugleichen?

 

Die Antwort hängt davon ab, ob die Zuteilung am Verfallstag oder vor dem Verfallstag erfolgte (d. h. bei einer amerikanischen Option).  Bei Verfall wenden viele Clearinghäuser ein "exercise by exception"-Verfahren an, um den operativen Aufwand zu verringern, der mit der Bereitstellung von Ausübungsinstruktionen durch die Clearing-Mitglieder verbunden ist.  Im Falle von US-Wertpapieroptionen zum Beispiel übt die OCC automatisch jede Aktien- oder Indexoption, die im Geld ist, um mindestens $0.01 aus, es sei denn, der Kunde erteilt dem Clearing-Mitglied gegenteilige Ausübungsanweisungen. Dem entsprechend wird die Long-Option, wenn sie dasselbe Verfallsdatum wie die Short-Option hat und bei Verfall um mindestens den angegebenen Ausübungsschwellenwert im Geld ist, von der Clearingstelle automatisch ausgeübt, wodurch die Aktienverpflichtung aus der Abtretung effektiv ausgeglichen wird.  Abhängig von den Ausübungspreisen der Option kann dies zu einer Nettobarbelastung oder -gutschrift auf dem Konto führen.

Wenn die Abtretung vor dem Verfall stattfindet, werden weder IBKR noch die Clearingstelle tätig, um eine auf dem Konto gehaltene Long-Option auszuüben, da keine Partei die Absichten des Inhabers der langen Option vermuten kann und die Ausübung der Long-Option vor dem Verfall wahrscheinlich zum Verfall des Zeitwerts führt, der durch den Verkauf der Option realisiert werden könnte.

Optionszuteilung vor Verfall

Einem Verkäufer von amerikanischen Optionen kann jederzeit eine Ausübung zugewiesen werden, bis die Option verfällt. Das bedeutet, dass der Stillhalter einer Option jederzeit zugewiesen werden kann, nachdem er die Option gezeichnet hat, bis die Option verfällt oder bis der Stillhalter des Optionskontrakts seine Position durch Rückkauf zur Schließung schließt. Eine vorzeitige Ausübung liegt vor, wenn der Inhaber eines Calls oder Puts vor Verfall seine Rechte geltend macht. Als Optionsverkäufer haben Sie keine Kontrolle über die Abtretung und es ist unmöglich, genau zu wissen, wann dies geschehen könnte. Im Allgemeinen wird das Risiko der Abtretung mit zunehmendem Verfall größer, aber selbst dann kann die Abtretung beim Handel mit amerikanischen Optionen jederzeit erfolgen.

Short-Put

Beim Verkauf eines Puts hat der Verkäufer die Verpflichtung, die zugrunde liegende Aktie oder den zugrunde liegenden Vermögenswert zu einem bestimmten Preis (Ausübungspreis) innerhalb eines bestimmten Zeitfensters (Verfallsdatum) zu kaufen. Wenn der Ausübungspreis der Option unter dem aktuellen Marktpreis der Aktie liegt, gewinnt der Optionsinhaber keinen Wert, wenn er die Aktie an den Verkäufer verkauft, da der Marktwert höher als der Ausübungspreis ist. Umgekehrt, wenn der Ausübungspreis der Option über dem aktuellen Marktpreis der Aktie liegt, ist der Optionsverkäufer einem Zuteilungsrisiko ausgesetzt.

Short-Call
Durch den Verkauf eines Calls erhält der Call-Eigentümer das Recht, innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens Aktien vom Verkäufer zu kaufen oder "abzurufen". Wenn der Marktpreis der Aktie unter dem Ausübungspreis der Option liegt, hat der Call-Inhaber keinen Vorteil, Aktien zu einem höheren als dem Marktwert abzukaufen. Wenn der Marktwert der Aktie über dem Ausübungspreis liegt, kann der Optionsinhaber die Aktie zu einem unter dem Marktwert liegenden Preis abkaufen. Bei Short-Calls besteht ein Zuteilungsrisiko, wenn sie im Geld sind oder wenn eine Dividende bevorsteht und der innere Wert des Short-Calls geringer ist als die Dividende.

Was geschieht mit diesen Optionen?
Wenn ein Short-Call zugeteilt wird, werden dem Short-Call-Inhaber Short-Aktien zugeteilt. Wenn z. B. die Aktien der Firma ABC zu $55 gehandelt werden und ein Short-Call zum Ausübungspreis von $50 zugeteilt wird, wird der Short-Call in Short-Aktien zu $50 umgewandelt. Der Kontoinhaber könnte dann entscheiden, die Short-Position zu schließen, indem er die Aktien zum Marktpreis von $55 zurückkauft. Der Nettoverlust würde für die 100 Aktien $500 betragen, abzüglich des Guthabens aus dem anfänglichen Verkauf des Calls.

Wenn eine Short-Put-Position zugewiesen wird, würde der Inhaber der Short-Put-Position nun Long-Aktien zum Ausübungspreis der Put-Position sein. Wenn z. B. die Aktien von XYZ zu $90 gehandelt werden, werden dem Verkäufer eines Short-Puts Aktien zum Ausübungspreis von $96 zugewiesen. Der Put-Verkäufer ist dafür verantwortlich, Aktien über dem Marktpreis zu ihrem Ausübungspreis von $96 zu kaufen. Angenommen, der Kontoinhaber schließt die Long-Aktienposition bei $90, dann würde der Nettoverlust $600 für 100 Aktien betragen, abzüglich der Gutschrift aus dem ursprünglichen Verkauf des Puts.

Margin-Defizit aus der Optionszuweisung
Wenn die Abtretung vor dem Ablaufdatum erfolgt und die Aktienposition zu einem Margin-Defizit führt, dann werden in Übereinstimmung mit unserer Margin-Policy-Konto einer automatischen Liquidation unterzogen, um das Konto in Margin-Konformität zu bringen. Liquidierungen beschränken sich nicht nur auf Aktien, die aus der Optionsposition entstanden sind. 

Darüber hinaus wird IBKR bei Konten, die auf dem kurzen Schenkel eines Optionsspreads zugeordnet sind, NICHT handeln, um eine auf dem Konto gehaltene Long-Option auszuüben.  IBKR kann nicht von den Absichten des Inhabers einer Long-Option ausgehen, und die Ausübung der Long-Option vor dem Verfall verwirkt den Zeitwert der Option, der durch den Verkauf der Option realisiert werden könnte.

Ereignisse nach Verfall, Kapitalmaßnahmen und Ex-Dividende
Interactive Brokers hat proaktive Schritte zur Risikominimierung, die auf bestimmten Ereignissen im Zusammenhang mit dem Ablauf von Verträgen oder Kapitalmaßnahmen basieren. Weitere Informationen zu unseren Verfallsrichtlinien erhalten Sie im folgenden Artikel aus unserer Wissensdatenbank: "Positionsliquidierungen aufgrund von Fälligkeit".

Kontoinhaber sollten sich auf das Dokument zur Offenlegung der Merkmale und Risiken von standardisierten Optionen beziehen, das IBKR jedem optionsberechtigtem Kunden zum Zeitpunkt der Antragstellung zur Verfügung stellt und in dem die Risiken der Abtretung klar dargelegt sind. Dieses Dokument ist auch online auf der Website des OCC verfügbar.

Bonus Certificates Tutorial

Introduction
Bonus certificates are designed to provide a predictable return in sideways markets, and market returns in rising markets.

At the time they’re issued, bonus certificates normally have a term to maturity of two to four years. You will receive a specified cash pay-out (“bonus level” or “Strike”) if at maturity the price of the underlying is below or at the strike, as long as the underlying instrument has not touched or fallen below an established price level (“safety threshold” or “barrier”) during the term of the certificate.

Unless the certificate has a cap, you continue to participate in the price gains if the underlying instrument rises above the bonus level. In this case you either receive the corresponding number of shares or a cash settlement reflecting the value of the underlying instrument on the maturity date.

However, if the barrier is breached, you will no longer be entitled to the bonus payment. The value of the certificate then corresponds to the value of the underlying (times the ratio). In other words, once the barrier has been touched the certificate effectively converts to an index certificate. You will receive either the corresponding number of shares or a cash settlement reflecting the value of the underlying instrument on the maturity date.

Although there is no structured leverage, the presence of the barrier creates effective leverage. When the price of the underlying instrument approaches the barrier the probability of a breach increases, affecting the price of the certificate disproportionately.

Pay-out Profile

Example

Assume a bonus certificate on ABC share. The certificate has a strike of EUR 45.00 and a barrier set at EUR 36.00. The table below shows scenarios depending on the trading range of the underlying, the final price of the underlying and whether the barrier has been touched or not.

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