Weshalb war ich Gegenstand einer Liquidierung?

Übersicht: 

Die Mehrheit aller Liquidierungen erfolgt aufgrund von Margin-Verstößen.  Es gibt zwei Hauptarten von Margin-Verstößen, die für Marginkonten gelten: Margin und Reg.- T-Margin.

Zusätzlich zu einem Margin-Defizit können Liquidierungen aufgrund von Exposure nach Verfall oder verschiedenen anderen kontospezifischen Gründen auftreten, die sowohl vom Kontotyp als auch von den spezifischen Beständen innerhalb des Kontos abhängig sind.  Eine detaillierte Liste der Risikomanagement-Algorithmen, die angewendet werden, um die Kontenkonformität sicherzustellen und die zu Kontoliquidierungen führen können, finden Sie auf der IB-Website unter „Trading“ > „Margin“.

 

Background: 

1.  Verstoß gegen den Mindesteinschuss:  In einem Konto muss das Kapital mit Beleihungswert (ELV) immer größer sein als die aktuelle Mindesteinschuss-Anforderung (MMR) auf den Positionen, die in dem Konto gehalten werden.  Die Differenz zwischen ELV und MMR ist die aktuelle, überschüssige Liquidität; daher ist es für einige Personen einfacher, ihr Konto im Blick zu behalten, wenn sie sich merken, dass die aktuelle überschüssige Liquidität auf ihrem Konto immer positiv sein muss.  Wenn die aktuelle, überschüssige Liquidität in einem Konto negativ wird, ist dies ein Verstoß gegen den Mindesteinschuss. 

2.  Reg-T-Verstoß:  Im Saldo-Abschnitt des Kontofensters gibt es eine Zahl mit dem Titel „Special Memorandum Account (SMA)“.  Die US-Notenbank (Fed) hat für dieses Konto einen Durchsetzungszeitraum; 15:50 Uhr - 17:20 Uhr ET an jedem Handelstag.  Während Zeitfensters muss der SMA-Saldo positiv sein.  Wenn der SMA zu irgendeinem Zeitpunkt zwischen 15:50 Uhr und 17:20 Uhr EST negativ ist, stellt dies einen Verstoß gegen die Reg-T-Margin dar. 

Im Falle eines Margin-Verstoßes unterliegt das Konto einer automatischen Liquidierung auf Echtzeitbasis.  Liquidierungen werden mit Market-Orders durchgeführt und jede/alle Positionen im Konto können liquidiert werden.

Was ist ein SMA-Konto und wie funktioniert es?

Übersicht: 

SMA bezieht sich auf Special-Memorandum-Konten, die weder Eigenkapital noch Bargeld enthalten, sondern vielmehr eine Kreditlinie darstellen, die geschaffen wird, wenn der Marktwert von Wertpapieren in einem Reg.-T-Marginkonto steigt. Der Zweck dieser Konten ist es, die Kaufkraft zu bewahren, die unrealisierte Gewinne für spätere Käufe bieten, die ohne diese Handhabung nur durch die Entnahme von überschüssigem Eigenkapital und dessen Einzahlung zum Zeitpunkt des späteren Kaufs sichergestellt werden könnten. In diesem Sinne hilft ein SMA einen stabilen Kontowert zu erhalten und unnötige Finanzierungstransaktionen zu minimieren.

Während das SMA steigt, wenn der Wert eines Wertpapiers steigt, nimmt es nicht ab, wenn das Wertpapier im Wert fällt. Das SMA sinkt nur, wenn Wertpapiere gekauft oder Bargeld abgehoben wird, und die einzige Einschränkung in Bezug auf seine Verwendung ist, dass die zusätzlichen Käufe oder Abhebungen das Konto nicht unter die Mindesteinschussanforderung bringen. Zu den Transaktionen, die zur Erhöhung des SMAs dienen, gehören Bareinzahlungen, Zinserträge oder erhaltene Dividenden (auf Dollar-zu-Dollar-Basis) oder Wertpapierverkäufe (50% des Nettoerlöses). Es ist wichtig zu beachten, dass der SMA-Saldo eine Aggregation aller historischen Buchungseinträge darstellt, die sich auf seine Höhe auswirken, beginnend mit dem Zeitpunkt der Eröffnung des Kontos. In Anbetracht der langen Zeitspanne und des Volumens der Buchungen, die dies typischerweise umfasst, ist ein Abgleich des aktuellen SMA-Standes aus den täglichen Kontoauszügen zwar machbar, aber unpraktisch. 

Um die Funktionsweise von SMAs zu veranschaulichen, nehmen wir an, dass ein Kontoinhaber $5,000 einzahlt und Wertpapiere im Wert von $10,000 mit einem Beleihungswert von 50% kauft (oder einer Margin-Anforderung von 1 – Darlehenswert oder ebenfalls 50%). Der Vorher- und Nachher-Kontowert würde wie folgt aussehen:

Posten
Beschreibung
Ereignis 1 - Ersteinlage
Ereignis 2 - Aktienkauf
A.
Barbetrag
$5,000
($5,000)
B.
Long-Aktienmarktwert
$0
$10,000
C.
Nettoliquidierungskapital/EWL* (A + B)
$5,000
$5,000
D.
Ersteinschuss-Anforderung (B * 50%)
$0
$5,000
E
Verfügbare Mittel (C - D)
$5,000
$0
F.
SMA
$5,000
$0
G.
Kaufkraft
$10,000
$0

Als nächstes nehmen wir an, dass der Wert der Long-Aktienposition sich auf $12,000 erhöht. Dieser Anstieg im Marktwert von $2,000 würde zu einem SMA von $1,000 führen, wodurch der Kontoinhaber folgende Möglichkeiten hat: 1) Zusätzliche Wertpapiere im Wert von $2,000 kaufen, ohne zusätzliche Einlagen einzuzahlen unter Annahme einem Marginzinssatz von 50%; oder 2) $1,000 in bar auszahlen, das durch die Erhöhung des Debitsaldos finanziert werden kann, wenn im Konto keine Barmittel enthalten sind. Siehe unten:

Posten
Beschreibung
Ereignis 2 – Aktienkauf
Ereignis 3 - Erhöhung der Aktienposition
A.
Barbetrag
($5,000)
($5,000)
B.
Long-Aktienmarktwert
$10,000
$12,000
C.
Nettoliquidierungskapital/EWL* (A + B)
$5,000
$7,000
D.
Ersteinschuss-Anforderung (B * 50%)
$5,000
$6,000
E
Verfügbare Mittel (C - D)
$0
$1,000
F.
SMA
$0
$1,000
G.
Kaufkraft
$0
$2,000

*EWL (Kapital mit Darlehenswert) steht für den Darlehenswert, der in diesem Beispiel gleich viel wie das Nettoliquidierungskapital beträgt.

Schließlich ist zu beachten, dass es bei SMA sich um ein Reg.- T-Konzept handelt, das verwendet wird, um zu beurteilen, ob Wertpapierkonten, die von IB LLC geführt werden, mit den Overnight-Ersteinschussanforderungen konform sind. Es wird nicht verwendet, um zu bestimmen, ob Margin-Anforderungen entweder auf Intraday- oder Overnight-Basis eingehalten werden. Es wird auch nicht verwendet, um zu bestimmen, ob Rohstoffkonten ihre Margin-Anforderungen einhalten. Ebenso unterliegen Konten, die zu dem Zeitpunkt, an dem die Overnight- oder Reg.-T-Ersteinschussanforderungen in Kraft treten (15:50 ET), einen negativen SMA aufweisen, Positionsliquidierungen, um die Einhaltung der Einschussanforderungen sicherzustellen.

 

 

FAQs: Wertpapiere, die besonderen Anforderungen unterliegen

Wir sehen uns mit einer nie zuvor dagewesenen Volatilität in GME, AMC, BB, EXPR, KOSS sowie einer kleinen Anzahl an anderen US-Wertpapieren konfrontiert, durch die wir gezwungen sind, den Hebel, der früher für diese Wertpapiere angeboten wurde, zu reduzieren und in bestimmten Fällen diese auf risikoreduzierende Transaktionen einzuschränken. Nachstehend finden Sie eine Reihe an häufig gestellten Fragen zu diesen Maßnahmen.

 

F: Gibt es derzeit Einschränkungen für den Handel mit GME und anderen US-Wertpapieren, die von der jüngsten erhöhten Volatilität betroffen sind?

A: IBKR schränkt derzeit Kunden nicht im Hinblick auf den Handel mit Aktien von AMC, GME, BB, EXPR, KOSS oder den anderen Aktien ein, die Gegenstand der extremen Marktvolatilität waren. Das gilt auch für Orders zur Eröffnung neuer Positionen oder zur Schließung bestehender Positionen.

Wie viele andere Broker auch, hat IBKR Optionen auf bestimmte Aktien, die Gegenstand der jüngsten Marktvolatilität waren, nur für eine gewisse Zeit auf Schließtransaktionen eingeschränkt. Diese Einschränkungen sind inzwischen aufgehoben worden.

IBKR hat die Möglichkeit der Kunden, bestehende Positionen zu schließen, nicht eingeschränkt und plant auch nicht, dies zu tun.

 

F: Kann ich Margin beim Handel mit Aktien, Optionen oder anderen Derivaten auf diese Produkte über IBKR verwenden?

A: IBKR hat die Margin-Anforderungen für Wertpapiere in GME und den anderen US-Wertpapieren, die von der jüngsten Volatilität betroffen sind, erhöht, einschließlich der erforderlichen Margin von bis zu 100% für Long-Positionen und 300% Margin für Short-Positionen. Sie können diese Margin-Anforderungen in Ihrer Handelsplattform einsehen, bevor Sie eine Order einreichen.

 

F: Warum hat IBKR diese Beschränkungen für meine Fähigkeit, neue Positionen in bestimmten Wertpapieren zu eröffnen, eingeführt?

A: IBKR hat diese Maßnahmen aus Gründen des Risikomanagements ergriffen, um die Firma und ihre Kunden vor übermäßigen Verlusten aufgrund von extremen Kursschwankungen in einem volatilen und instabilen Markt zu schützen.

IBKR ist nach wie vor besorgt über diese Auswirkungen dieser unnatürlichen Volatilität auf die Clearinghäuser, Broker und Marktteilnehmer.

 

F: Hat IBKR oder ihre verbundenen Unternehmen Positionen in diesen Produkten, die sie durch diese Beschränkungen schützen wollte?

A: Nein. IBKR selbst hat keine eigenen Positionen in einem der Wertpapiere.

 

F: Wie war es IBKR möglich, diese Beschränkungen aufzustellen?

A: Gemäß ihrer Kundenvereinbarung kann IBKR die Annahme einer Kundenorder nach eigenem Ermessen ablehnen.

IBKR hat auch das Recht, die Margin-Anforderungen für alle offenen oder neuen Positionen jederzeit nach eigenem Ermessen zu ändern. Schließlich ist IBKR diejenige, deren Geld in einem Marginhandel geliehen wird.

 

F: Galten diese Beschränkungen für alle oder nur für einige Kunden von IBKR?

A: Alle Einschränkungen - alle Limite für die Eröffnung neuer Positionen und Margin-Erhöhungen - galten für alle IBKR-Kunden. Sie wurden auf der Basis des Wertpapiers und nicht basierend auf dem Kunden eingeführt.

 

F: Ist mein Geld bei IBKR in Gefahr? Hat IBKR erhebliche Verluste erlitten?

A: IBKR hat keine wesentlichen Verluste erlitten. Durch ihr umsichtiges Risikomanagement hat IBKR diese Marktvolatilität gut gemeistert. In jedem Fall hat IBG LLC auf konsolidierter Basis ein Eigenkapital von mehr als 9 Mrd. US-Dollar, was mehr als 6 Mrd. US-Dollar über den regulatorischen Anforderungen liegt.

 

F: Was wird IBKR in Zukunft tun? Wie bleibe ich auf dem Laufenden?

A: IBKR wird die Entwicklungen auf dem Markt weiterhin beobachten und Entscheidungen auf der Grundlage der Marktbedingungen treffen. Für aktuelle Informationen besuchen Sie bitte weiterhin unsere Website.

FAQs: Securities subject to Special Requirements

We are seeing unprecedented volatility in GME, AMC, BB, EXPR, KOSS and a small number of other U.S. securities that has forced us reduce the leverage previously offered to these securities and, at times, limit trading to risk reducing transactions. Outlined below are a series of FAQs relating to these actions.

 

Q: Are there any current restrictions on my ability to trade GME and the other US securities that have been subject to the recent heightened volatility?

A: IBKR is currently not restricting customers from trading shares of AMC, GME, BB, EXPR, KOSS or the other stocks that have been the subject of extreme market volatility. That includes orders to open new positions or close existing ones.

Like many brokers, IBKR placed limits on opening new positions in certain of these securities for a period of time. Those restrictions have since been lifted.

IBKR has not restricted customers’ ability to close existing positions and does not plan to do so.

 

Q: Can I use margin in trading stocks, options or other derivatives on these products through IBKR?

A: IBKR has increased its margin requirements for securities in GME and the other US securities subject to the recent volatility, including up to 100% margin required for long positions and 300% margin on the short side. You can see these margin requirements in your trading platform prior to submitting an order.

 

Q: Why did IBKR place these restrictions on my ability to open new positions in certain securities?

A: IBKR took these actions for risk management purposes, to protect the firm and its customers from incurring outsized losses due to wild swings in prices in a volatile and unstable marketplace.

IBKR remains concerned about the effect of this unnatural volatility on the clearinghouses, brokers and market participants.

 

Q: Does IBKR or its affiliates have positions in these products that it was protecting by placing these restrictions?

A: No. IBKR itself has no proprietary positions in any of the securities.

 

Q: What allowed IBKR to place those restrictions?

A: Pursuant to its customer agreement, IBKR may decline to accept any customer’s order at IBKR’s discretion.

IBKR also has the right to modify margin requirements for any open or new positions at any time, in its sole discretion. After all, IBKR is the one whose money is being loaned in a margin trade.

 

Q: Did those restrictions apply to all or just some of IBKR’s customers?

A: All restrictions – all limits on opening new positions and margin increases – applied to all IBKR customers. They were placed based on the security, not based on the customer.

 

Q: Is my money at IBKR at risk? Has IBKR suffered material losses?

A: IBKR did not incur substantial losses. Through its prudent risk management, IBKR has navigated this market volatility well. In any event, on a consolidated basis, IBG LLC exceeds $9 billion in equity capital, over $6 billion in excess of regulatory requirements.

 

Q: What will IBKR do going forward? How will I know?

A: IBKR will continue to monitor developments in the market, and will make decisions based on market conditions. For current information, please continue to visit our website.

Optionszuteilung vor Verfall

Einem Verkäufer von amerikanischen Optionen kann jederzeit eine Ausübung zugewiesen werden, bis die Option verfällt. Das bedeutet, dass der Stillhalter einer Option jederzeit zugewiesen werden kann, nachdem er die Option gezeichnet hat, bis die Option verfällt oder bis der Stillhalter des Optionskontrakts seine Position durch Rückkauf zur Schließung schließt. Eine vorzeitige Ausübung liegt vor, wenn der Inhaber eines Calls oder Puts vor Verfall seine Rechte geltend macht. Als Optionsverkäufer haben Sie keine Kontrolle über die Abtretung und es ist unmöglich, genau zu wissen, wann dies geschehen könnte. Im Allgemeinen wird das Risiko der Abtretung mit zunehmendem Verfall größer, aber selbst dann kann die Abtretung beim Handel mit amerikanischen Optionen jederzeit erfolgen.

Short-Put

Beim Verkauf eines Puts hat der Verkäufer die Verpflichtung, die zugrunde liegende Aktie oder den zugrunde liegenden Vermögenswert zu einem bestimmten Preis (Ausübungspreis) innerhalb eines bestimmten Zeitfensters (Verfallsdatum) zu kaufen. Wenn der Ausübungspreis der Option unter dem aktuellen Marktpreis der Aktie liegt, gewinnt der Optionsinhaber keinen Wert, wenn er die Aktie an den Verkäufer verkauft, da der Marktwert höher als der Ausübungspreis ist. Umgekehrt, wenn der Ausübungspreis der Option über dem aktuellen Marktpreis der Aktie liegt, ist der Optionsverkäufer einem Zuteilungsrisiko ausgesetzt.

Short-Call
Durch den Verkauf eines Calls erhält der Call-Eigentümer das Recht, innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens Aktien vom Verkäufer zu kaufen oder "abzurufen". Wenn der Marktpreis der Aktie unter dem Ausübungspreis der Option liegt, hat der Call-Inhaber keinen Vorteil, Aktien zu einem höheren als dem Marktwert abzukaufen. Wenn der Marktwert der Aktie über dem Ausübungspreis liegt, kann der Optionsinhaber die Aktie zu einem unter dem Marktwert liegenden Preis abkaufen. Bei Short-Calls besteht ein Zuteilungsrisiko, wenn sie im Geld sind oder wenn eine Dividende bevorsteht und der innere Wert des Short-Calls geringer ist als die Dividende.

Was geschieht mit diesen Optionen?
Wenn ein Short-Call zugeteilt wird, werden dem Short-Call-Inhaber Short-Aktien zugeteilt. Wenn z. B. die Aktien der Firma ABC zu $55 gehandelt werden und ein Short-Call zum Ausübungspreis von $50 zugeteilt wird, wird der Short-Call in Short-Aktien zu $50 umgewandelt. Der Kontoinhaber könnte dann entscheiden, die Short-Position zu schließen, indem er die Aktien zum Marktpreis von $55 zurückkauft. Der Nettoverlust würde für die 100 Aktien $500 betragen, abzüglich des Guthabens aus dem anfänglichen Verkauf des Calls.

Wenn eine Short-Put-Position zugewiesen wird, würde der Inhaber der Short-Put-Position nun Long-Aktien zum Ausübungspreis der Put-Position sein. Wenn z. B. die Aktien von XYZ zu $90 gehandelt werden, werden dem Verkäufer eines Short-Puts Aktien zum Ausübungspreis von $96 zugewiesen. Der Put-Verkäufer ist dafür verantwortlich, Aktien über dem Marktpreis zu ihrem Ausübungspreis von $96 zu kaufen. Angenommen, der Kontoinhaber schließt die Long-Aktienposition bei $90, dann würde der Nettoverlust $600 für 100 Aktien betragen, abzüglich der Gutschrift aus dem ursprünglichen Verkauf des Puts.

Margin-Defizit aus der Optionszuweisung
Wenn die Abtretung vor dem Ablaufdatum erfolgt und die Aktienposition zu einem Margin-Defizit führt, dann werden in Übereinstimmung mit unserer Margin-Policy-Konto einer automatischen Liquidation unterzogen, um das Konto in Margin-Konformität zu bringen. Liquidierungen beschränken sich nicht nur auf Aktien, die aus der Optionsposition entstanden sind. 

Darüber hinaus wird IBKR bei Konten, die auf dem kurzen Schenkel eines Optionsspreads zugeordnet sind, NICHT handeln, um eine auf dem Konto gehaltene Long-Option auszuüben.  IBKR kann nicht von den Absichten des Inhabers einer Long-Option ausgehen, und die Ausübung der Long-Option vor dem Verfall verwirkt den Zeitwert der Option, der durch den Verkauf der Option realisiert werden könnte.

Ereignisse nach Verfall, Kapitalmaßnahmen und Ex-Dividende
Interactive Brokers hat proaktive Schritte zur Risikominimierung, die auf bestimmten Ereignissen im Zusammenhang mit dem Ablauf von Verträgen oder Kapitalmaßnahmen basieren. Weitere Informationen zu unseren Verfallsrichtlinien erhalten Sie im folgenden Artikel aus unserer Wissensdatenbank: "Positionsliquidierungen aufgrund von Fälligkeit".

Kontoinhaber sollten sich auf das Dokument zur Offenlegung der Merkmale und Risiken von standardisierten Optionen beziehen, das IBKR jedem optionsberechtigtem Kunden zum Zeitpunkt der Antragstellung zur Verfügung stellt und in dem die Risiken der Abtretung klar dargelegt sind. Dieses Dokument ist auch online auf der Website des OCC verfügbar.

Risk Based Margin Considerations

  LLC Risk Based (i.e. Portfolio Margin)  Non-LLC Risk Based Margin
$110,000 initial value requirement Yes N/A
Minimum equity to operate on margin USD 100,000 IB-HK: USD 2,000
IB-AU: AUD 2,000
IB-LUX, IB-IE and IB-CE: EUR 2,000
IB-SG: SGD 2,000
 
Full options trading approval Yes N/A
PDT         Yes N/A
Stress testing Yes Yes
Dynamic House Scanning Charges (TOMS) ¹ Yes Yes
Shifts in option Implied Volatility (IV)  Yes Yes
A $0.375 multiplied by the index per contract minimum is computed (Only applied to Portfolio Margin eligble products) Yes Yes
Initial margin will be 110% of Maintenance Margin (US securities only) Yes Yes
Initial margin will be 125% of Maintenance Margin (Non-US securities) Yes Yes
Extreme Price Scans Yes Yes
Large Position Charge (A position which is 1% or more of shares outstanding)  Yes Yes
Days to Liquidate (A large position in relation to the average daily trading volume, which may result in higher initial margin requirements Yes Yes
Global Concentration Charge (2 riskiest position stressed +/-30% remaining assets +/-5%) Yes Yes
Singleton Margin Method for Small Cap Stocks (Stress Test which simulates a price change reflective of a $500 million USD in market capitalization)² Yes Yes
Singleton Margin Method for stocks domiciled in China (Stress Test which simulates a price change reflective of a $1.5 billion USD in market capitalization)² Yes Yes
Default Singleton Margin Method (Stress Test which simulates a price change +30% and down -25%)² Yes Yes
Singleton Margin Method for HK Real Estate Stocks (Stress test  +/-50%)² Yes Yes

1  Dynamic House Scanning Charges are available only on select exchanges (Asian Exchanges and MEXDER)
2  IBKR will calculate the potential loss for each stock and its derivates by subjecting them to a stress test. The requirement for the stock (and its derivatives) which projects the greatest loss in the above scenario will be compared to what would otherwise be the aggregate portfolio margin requirement, and the greater of the two will be the margin requirement for the portfolio
 

 

Risk Navigator: Alternativer Marginrechner

Übersicht: 

IB überprüft regelmäßig ihre Margin-Anforderungen und führt Änderungen ein, die zur Erhöhung der Anforderungen über den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestvorgaben dienen und sofern es den aktuellen Gegebenheiten auf dem Markt entspricht. Damit Kunden die Auswirkungen solcher Änderungen auf Ihr Portfolio besser verstehen, bieten wir den „alternativen Marginrechner“ an, der im Risk Navigator zugänglich ist. Nachstehend informieren wir Sie darüber, wie Sie ein „Was-wäre-wenn“-Portfolio zur Bestimmung der Auswirkungen solcher Marginänderungen erstellen können.

Schritt 1: Erstellen Sie ein neues „Was-wäre-wenn“-Portfolio“

Gehen Sie in der klassischen Ansicht der TWS zu „Analysetools”, danach zu „Risk Navigator” und wählen Sie danach „Neues Was-wäre-wenn-Portfolio öffnen” aus (Abbildung 1: Analytical Tools -> Risk Navigator -> Open New What-If).

Abbildung 1
 

Wählen Sie in der Mosaic-Ansicht der TWS „Neues Fenster“, „Risk Navigator“ und danach „Neues Was-wäre-wenn-Portfolio öffnen“ aus.

Schritt 2: Bestimmen Sie Ihr anfängliches Portfolio

Es erscheint ein Pop-up-Fenster (Abbildung 2), mit dem Sie bestimmen können, ob Sie ein hypothetisches Portfolio auf Basis Ihres aktuellen Portfolios bzw. ob Sie ein vollkommen neues Portfolio erstellen möchten. Wenn Sie auf „Ja“ klicken, werden bestehende Positionen in das neue „Was-wäre-wenn“-Portfolio heruntergeladen.

Abbildung 2
 

Wenn Sie auf „Nein“ klicken, wird ein neues „Was-wäre-wenn“-Portfolio ohne Positionen geladen.


Risiko-Dashboard

Das Risiko-Dashboard befindet sich im oberen Bereich der Produkt-Registerkarten und ist sowohl für „Was-wäre-wenn“- als auch aktive Portfolios erhältlich. Die Werte werden für „Was-wäre-wenn“-Portfolios auf Abruf berechnet. Das Dashboard bietet einen Überblick zu Ihren Kontoinformationen, einschließlich:

1) Nettoliquidierungswert: Der gesamte Nettoliquiderungswert für das Konto
2) G&V: Der tägliche Gesamt-G&V für das gesamte Portfolio
3) Mindesteinschuss: Der gesamte, aktuelle Mindesteinschuss
4) Ersteinschuss: Die gesamten Ersteinschussanforderungen
5) VAR: Zeigt den Value-at-Risk für das gesamte Portfolio an
6) Erwarteter Ausfall (ES): Der erwartete Ausfall (durchschnittl. Value-at-Risk) entspricht dem voraussichtlichen Ertrag des Portfolios im schlechtesten Fall
 

 

Alternativer Marginrechner

Sie erhalten Zugriff auf den alternativen Marginrechner über das Menü “Einstellungen” und indem Sie auf den Margin-Modus (Abbildung 3: Settings > Margin Mode) klicken. Er zeigt ihnen, wie sich die Änderung der Margin-Anforderungen allgemein auf die gesamten Margin-Anforderungen auswirken wird, sobald diese vollkommen umgesetzt ist.

Abbildung 3
 

 

Schritt 3: Auswahl der Margin-Modus-Einstellungen

Es erscheint ein Pop-up-Fenster (Abbildung 4) mit dem Namen „Margin-Modus-Einstellungen“. Über das Drop-down-Menü in dem Fenster können Sie die Margin-Berechnung von „Standard“ (aktuelle Richtlinie) auf die neue Bezeichnung der neuen Margin-Einstellung (neue Richtlinie) ändern. Sobald Sie eine Auswahl getroffen haben, können Sie auf die Schaltfläche „OK“ in diesem Fenster klicken.

Abbildung 4
 

Sobald die neue Margin-Modus-Einstellung festgelegt ist, wird das Dashboard des Risk Navigators automatisch aktualisiert, um Ihre Auswahl widerzuspiegeln. Sie können zwischen den Margin-Modus-Einstellungen hin- und herwechseln. Bitte beachten Sie, dass der aktuelle Margin-Modus unten links im Risk Navigator angezeigt wird (Abbildung 5).

Abbildung 5
 

 

Schritt 4: Fügen Sie Positionen hinzu

Um eine Position zum „Was-wäre-wenn“-Portfolio hinzuzufügen, klicken Sie auf die grüne Zeile mit der Bezeichnung „Neu“ und geben Sie daraufhin das Basiswertsymbol (Abbildung 6) ein, legen Sie den Produkttypen (Abbildung 7) fest und geben Sie danach die Positionsmenge (Abbildung 8) an.

Abbildung 6
 

 

Abbildung 7

 

Abbildung 8

 

Sie können die Positionen ändern, um zu sehen, welche Auswirkungen dies auf die Margin-Anforderungen hat. Nachdem Sie Ihre Positionen geändert haben, müssen Sie auf das Wiederberechnungs-Symbol rechts neben den Marginwerten klicken (), damit diese aktualisiert werden. Wann immer dieses Symbol erscheint, bedeutet das, dass die Margin-Werte nicht auf dem neuesten Stand im Hinblick auf die Inhalte des „Was-wäre-wenn“-Portfolios sind.

 

Erhöhung der Margin-Anforderungen aufgrund der US-Wahlen 2020

Angesichts potenzieller Volatilität an den Märkten in Verbindung mit den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA wird Interactive Brokers eine Erhöhung der Margin-Anforderungen für alle gehandelten US-Aktienindex-Futures, deren Derivate sowie für an der OSE-JPN-Börse notierten Dow-Jones-Futures einführen.

Kunden mit Positionen in einem US-Aktienindex-Future und dessen Derivaten und/oder an der OSE-JPN-Börse notierten Dow-Jones-Futures können von einer Steigerung der Margin-Anforderungen um ungefähr 35% über den üblichen Margin-Anforderungen ausgehen. Die Steigerung wird schrittweise über einen Zeitraum von 20 Kalendertagen eingeführt, wobei die Mindesteinschussanforderung ab dem 5. Oktober 2020 bis zum 30. Oktober 2020 erhöht wird.

Die nachstehende Tabelle bietet Beispiele zu den prognostizierten Margin-Erhöhungen für manche der am meisten gehaltenen Produkte:

Future-Symbol
Beschreibung Börse Handelsklasse Aktueller Zinssatz (Kursprüfungsspanne)* Voraussichtlicher Zinssatz (Kursprüfungsspanne)
ES E-mini S&P 500 GLOBEX ES 7.13 9.63
YM MINI DJIA ECBOT YM 6.14 8.29
RTY Russell 2000 GLOBEX RTY 6.79 9.17
NQ NASDAQ E-MINI GLOBEX NQ 6.57 8.87
DJIA OSE Dow Jones Industrial Average OSE.JPN DJIA 5.14 6.94

 *Zum Stand vom 10/2/20 (Handelsbeginn).

 

HINWEIS: Der Risk Navigator von IBKR kann Ihnen dabei helfen, die Auswirkungen der neuen Mindesteinschuss-Anforderungen auf Ihr aktuelles Portfolio oder ein anderes Portfolio, das Sie erstellen bzw. testen möchten, abzusehen. Weitere Informationen zu unserer alternativen Marginrechnerfunktion erhalten Sie in unserem KB-Artikel 2957: Risk Navigator: Alternativer Marginrechner. Wählen Sie in den Einstellungen zum Marginmodus im Risk Navigator „US Election Margin“ aus.

 

U.S. 2020 Election Margin Increase

In light of the potential market volatility associated with the upcoming United States presidential election,  Interactive Brokers will implement an increase in the margin requirement for all U.S. traded equity index futures and derivatives and Dow Jones Futures listed on the OSE.JPN exchange.

Clients holding a position in a U.S. equity index future and their derivatives and/or Down Jones Futures listed on the OSE.JPN exchange should expect the margin requirement to increase by approximately 35% above the normal margin requirement. The increase is scheduled to be implemented gradually over a 20-calendar day period with the maintenance margin increase starting on October 5, 2020 through October 30, 2020.

The table below provides examples of the margin increases projected for some of the more widely held products 

Future Symbol
Description Listing Exchange Trading Class Current Rate (Price scan range)* Projected Rate (Price scan range)
ES E-mini S&P 500 GLOBEX ES 7.13 9.63
YM MINI DJIA ECBOT YM 6.14 8.29
RTY Russell 2000 GLOBEX RTY 6.79 9.17
NQ NASDAQ E-MINI GLOBEX NQ 6.57 8.87
DJIA OSE Dow Jones Industrial Average OSE.JPN DJIA 5.14 6.94

 *As of 10/2/20 open.

 

NOTE: IBKR's Risk Navigator can help you determine the impact the new maintenance margin requirements will have on your current portfolio or any other portfolio you would like to construct or test. For more information about the Alternative Margin Calculator feature, please see KB Article 2957: Risk Navigator: Alternative Margin Calculator and from the margin mode setting in Risk Navigator, select " US Election Margin".

 

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